Talentwoche Stufe 7

Talentwoche Stufe 7

Die neue Wimpelgirlande im ersten Stock der GMS entstand in der Talentwoche der Jahrgangsstufe 7. Sie wurde eigenständig entworfen und von Schülerinnen der Stufe 7 genäht. Danke für euren Beitrag zur Schulhausgestaltung!

Im Januar 2018 startete die erste Talentwoche an der GMS. Die Schüler der Jahrgangsstufe 7 durften eine Woche an einem Thema ihrer Wahl arbeiten und erlebten so, dass in ihnen Talente, Ideen, Fähigkeiten und Fertigkeiten stecken, die im Schulalltag nicht immer zur Entfaltung kommen. Um wichtigen Unterrichtsinhalten Rechnung zu tragen, wurde ein Kernfachblock in den ersten zwei Unterrichtsstunden des Tages verankert, sodass ab der dritten Stunde mit der Projektarbeit begonnen wurde. Ziel war es dabei, Wissen über ein Themengebiet zu erwerben, in der Gruppe zu handeln, Gruppendynamik und Zusammenleben zu erfahren und gemeinsam mit anderen an einem frei wählbaren Projekt zu arbeiten. Nicht zuletzt dient es auch als direkte Vorbereitung auf die Projektprüfungen im Rahmen der Abschlussprüfungen in Klasse 9 und 10.
Projektideen in der Talentwoche gab es viele: Von Angeln über Leichtathletik und Skaten bis zum Zeichnen von Mangacomics waren unter anderem auch zahlreiche Projekte aus dem hauswirtschaftlichen Bereich (z.B. Gruppe Nutella und Dreisterneküche, Nähgruppe, zwei Schminkgruppen) und dem MINT Bereich (z.B. Katapult bauen, Film erstellen) sowie Gruppen, die sich dem Sport gewidmet haben (z.B. Fußball mit und ohne PC und Leichtathletik). Die Schülerinnen und Schüler durften ihr „Sein“ erleben und arbeiteten somit intrinsisch motiviert, also aus eigenem, inneren Antrieb.
Jede Gruppe erstellte einen Minifilm in Form eines Kinotrailers um ihr Tun in digitaler Form auch Mitschülern zu präsentieren. Die Arbeit am Projekt und mit den Tablets bereitete den Schülern viel Freude und ermöglichte so auch die Erweiterung des Erfahrungsfeldes Medienbildung.

Einige Bilder findet man bereits in der Galerie.

Vortrag „Das Ohr und das Hören“

Vortrag „Das Ohr und das Hören“

Die Schüler der Lerngruppe 5a schrieben:

 

Im Januar 2018 besuchte Frau Müller von der Erich-Kästner-Schule (EKS) in Karlsruhe uns in der Lerngruppe 5a. Sie hat uns in den ersten beiden Stunden viele Dinge über das Ohr und das Hören (mit und ohne Hörgerät) näher gebracht. Wir haben gelernt, wie das Ohr aufgebaut ist und welche Funktionen die einzelnen Teile des Ohres haben. Das haben wir gelernt, indem wir zusammen ein Modell des Ohres nachgebaut haben: Sichtbar für alle ist die Ohrmuschel, hier dargestellt durch einen Trichter. Dann kommt das Trommelfell (Trommel) und direkt nach dem Trommelfell werden die Schallwellen auf die drei kleinsten Knöchelchen des menschlichen Körpers übertragen. Diese übertragen den Schall in die Hörschnecke, in der die Härchen sind, die uns unterschiedlich hohe Töne hören lassen. Danach kommt der Hörnerv, der die Informationen zur Weiterverarbeitung ans Gehirn
überträgt. Auf diesen vier Bildern sieht man die Härchen in der Hörschnecke: Rechts sind intakte Härchen
abgebildet. Dieser Mensch kann gut hören. Sind die Härchen beschädigt oder zum Teil gar nicht vorhanden, kann der Mensch nur schwer oder gar nicht hören. Diese Schädigungen sind sehr individuell und haben viele verschiedene Ursachen, manche Schäden sind zum Beispiel angeboren, andere entstehen durch zu laute Geräusche.

 

Wir haben außerdem verschiedene Hörgeräte angeschaut. Frau Müller hatte eine Art Stethoskop dabei, das
sie an ein Hörgerät angeschlossen hat. Jeder von uns durfte ausprobieren, wie ein Hörgerät „klingt“.
Das war sehr lustig, spannend und auch überraschend für uns.

 

Zum Schluss haben wir noch gelernt, was man im Umgang mit hörgeschädigten Menschen beachten soll: Es sind oft nur Kleinigkeiten, die aber einen großen Unterschied machen. Man muss die Menschen, die ein Hörgerät tragen nicht
anschreien. Das wird sonst viel zu laut. Es ist auch sehr hilfreich, wenn die hörgeschädigten Menschen den Mund ihres Gegenüber sehen, dann können sie von den Lippen ablesen – das können die meisten nämlich und wir anderen auch, nur nicht so gut. Es gibt noch mehr Regeln, die wir mit Bildern gut lernen konnten.

 

Alles in allem waren es zwei sehr spannende, aufschlussreiche und auch lustige Stunden. Wir wissen nun, wie wir mit Menschen umgehen können, die hörgeschädigt sind.

 

Vielen herzlichen Dank an Frau Müller! Lerngruppe 5a

Sammeldrache an der GMS

Sammeldrache an der GMS

Auch 2018 geht es weiter: Wir sammeln Druckerpatronen, Tonerkartuschen und ausgediente, gebrauchsfähige Handys. Diese Artikel können in die grüne Umwelt- Box geworfen werden (oder bei einem Lehrer abgegeben werden) und so von einem zertifizierten Unternehmen recycelt und wiederverwendet werden. Daraus profitiert die Umwelt und die Kinder lernen ressourcenschonendes Verhalten im Alltag. Wenn Sie auch helfen möchten, so geben Sie die oben genannten Artikel gerne über ihre Kinder an die GMS. Danke für Ihre Mitarbeit.

 

Mehr Infors unter: diesem Link.